Büffelprojekt - NABU

  • Seid gegrüßt! Ich bin ein karpatischer Wasserbüffel.
  • Hochwassersituation 2013 auf den Pleißenwiesen.
  • Die Tümpel dienen im Katastrophenfall wie beim Hochwasser 2013, als Wasserrückhaltebecken (Hochwasserschutz).
  • Der Wiesenknopf-Ameisenbläuling wird trotz der komplexen Fortpflanzung geschützt.
  • Die Wechselkröte wird durch die neuen Lebensräume wie z.B. am Tümpel geschützt.

Gemeinsamer Bewirtschaftungsplan

Es findet eine extensive Bewirtschaftung statt. Dies bedeutet, dass nur ein gewisser Anteil der Flächen in der Regel einmalig bzw. maximal nur zwei mal pro Jahr gemäht bzw. beweidet wird. Auf den Mahdflächen ist vom 01. Juni bis 31. August keine Bewirtschaftung zulässig, sodass die Biodiversität (biologische Vielfalt) gefördert wird. Zusätzlich werden bei der Bewirtschaftung Rückzugsstreifen gelassen, sodass sich dort gefährdete Fauna wie z.B. Amphibien, Heuschrecken, Feldhasen und Rehkitze geschützt wird. Die frühe Mahd im Mai ist zwar weniger ertragreich bei der Futterernte, aber es wird die Fortpflanzung eines besonders vom Aussterben bedrohten Schmetterlings namens Wiesenknopf - Ameisenbläulings geschützt.
Ein schöner Nebeneffekt der künstlich angelegten Tümpel ist der damit einhergehende Hochwasserschutz für Teile unserer Gemeinde, weil sich der Pleiße neue Stauräume und Wasserrückhaltebecken bieten. Außerdem gewähren die Tümpel Lebensraum bedrohter Stauden, die die besonders schützenswerten Amphibien als Rückzugsorte benötigen. Desweiteren ist dort ein Anstieg der Libellen Population zu beobachten.
Auf den übrigen Flächen findet Beweidung mit unseren Simmentaler Fleckvieh Kühen mit geringeren Tierbesatz statt. Es wird die Haltung auf der Weide mit 1 GV pro ha angestrebt. Insgesamt ist der Nährstoffeintrag auf den Pleißenwiesen sehr gering, sodass keine Gefahr einer Nitrat Einlagerung in den Grundwasserkörper besteht. Auch ist eine höhere botanische Vielfalt vorzufinden, da der Einfluss intensiver Düngung fehlt.

Auch die Zusammenarbeit mit dem NABU steht nicht unwesentlich unter der Prämisse des Naturschutzes, denn die von ihm hier bei uns angesiedelten Wasserbüffel (Karpatenbüffel) sind ebenfalls vom Aussterben bedroht. Wir unterstützen die wichtige und wertvolle Arbeit des Naturschutzbundes NABU mit unserem gesamten betrieblichen Know how, sei es durch die Nutzung unserer Technik durch Bereitstellung wie z.B. von Absperrgittern oder die Nutzung des Vieh - Transporthänger zum Herden-Managements oder die Möglichkeit in unserem Hofladen Büffelfleisch zu vermarkten. (Sonderverkäufe)

In regelmäßiger Abstimmung mit der Naturschutzbehörde und dem NABU wird der Bewirtschaftungsplan, insbesondere die Beweidung und Mahd, besprochen.

Eine weitere Besonderheit stellt dar, dass wir auch als Kleinbetrieb die bäuerliche Tradition bewahren, was in den neuen Bundesländern nicht unbedingt selbstverständlich ist. Wir setzen sehr auf Regionalität und sind bestrebt, unsere Produkte in der Region zu vermarkten. Nicht unerwähnt soll schließlich bleiben, dass wir – obwohl als Biobetrieb arbeitend – unser Ökofleisch für einen bezahlbaren Preis, angepasst an die regionale Struktur und das finanzielle Einkommen unserer Kundschaft, vermarkten.

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